Zwei Kupplungszüge
Vielleicht kennt das ja der eine oder andere Fahrer einer nur mit Kickstarter ausgerüsteten Maschine: Mitten im Niemandsland reißt einem der Kupplungsbowdenzug. Losfahren nahezu unmöglich. Rallyefahrern abgeschaut, kann man sich einen zweiten Kupplungszug einbauen, der parallel zum ersten liegt (roter Pfeil). Mit einem Kabelbinder (grüner Pfeil) kann der zweite Zug am ersten befestigt werden, so dass er nicht in der Gegend rumhängt.

Am anderen Ende den zweiten Zug (grüner Pfeil) so verlegen, dass er nicht stört. Der rote Pfeil zeigt den ersten Kupplungszug. Gegen Korrosion des zweiten Kupplungszuges helfen kleine Plasiktüten, die an den Enden befestigt werden. Diese können dann bei Bedarf entfernt werden, um den Zug nutzen zu können, falls der erste gerissen ist. Der alte Bowdenzug kann beim nächsten Check ausgebaut und kostengünstig mit neuem Innenleben ausgestattet werden. Nachrüsten einer hydraulischen Kupplung geht auch, ist aber teuer…

Tags: Kupplungsbowdenzug, Motorrad, Reparatur, Tipps

17. Juni 2008 um 07:45
der klassiker !!
diesen trick haben schon der seelige “Klacks” (falls den hier noch jemand kennt
) und zeitgenossen angewendet.
bei meiner Duke 1 reißt der zug alle 20Tkm. wenn man das weiß, kann ,man sich den zweiten sparen und rechtzeitig n neuen einbauen ;-D
bonne route
Lucy
18. Juni 2008 um 11:12
Ja, natürlich: Klacks, ein Urgestein in der Motorradszene.
Aber wie auch immer, ich hatte den Trick bei den Rallyefahrern gesehen (lange her).
Mein aktueller hält aber schon so lange (selbst gelötet!), dass ich den Ersatzzug mal checken muss, ob der noch gut ist.
Gute Fahrt!